Tilo Kummer zu Gast auf der Biogasanlage Grabsleben

08.09.2026

Am 03.September 2026 besuchte der Thüringer Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forst, Herr Tilo Kummer, die Biogasanlage Grabsleben, deren Biomethan von der Ohra Energie aufbereitet und ins Gashochdrucknetz eingespeist wird. Oragnisiert wurde das Treffen vom Fachverband Biogas und den ThEEN.

Neben dem Gastgeber Herrn Balling, Geschäftsführer der GraNottGas GmbH, stand auch die Ohra Energie als Betreiber der Biogasaufbereitung und Vermarkter des aufbereiteten und ins Gashochdrucknetz eingespeisten Biomethans zur Beantwortung der Fragen des Ministers zur Verfügung.

Neben dem Gastgeber Herrn Balling, Geschäftsführer der GraNottGas GmbH, stand auch die Ohra Energie als Betreiber der Biogasaufbereitung und Vermarkter des aufbereiteten und ins Gashochdrucknetz eingespeisten Biomethans zur Beantwortung der Fragen des Ministers zur Verfügung.

Die Anlage in Grabsleben zählt unter den rund 250 Biogasanlagen in Thüringen zu den bedeutesten Standorten in der Region. Als erste Anlage in Thüringen speiste sie bereits 2010 aufbereitetes Biogas in das Erdgasnetz ein. Die Planungen für das Pilotprojekt hatten 2008 begonnen durch die Ohra Energie gemeinsam mit den Partnern GraNottGas und dem Ferngasnetzbetreiber ETG. Der Standort liefert heute jährlich bis zu 35 Millionen Kilowattstunden - zum Vergleich, das enstpricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von etwa 2.000 Wohnungen. Das eingespeiste Biomethan ersetzt eine entsprechende Menge fossilen Erdgases. Für beide Anlagen in Grabsleben ist die Einspeisung nach dem unabhängigen REDcert-System zertifiziert. 2020 wurde mit Grabsleben 2 eine zweite, beinahe identische Biogasaufbereitungsanlage am gleichen Standort errichtet. Diese Anlage bezieht ihr Rohbiogas aus einer weiteren Biogaserzeugungsanlage, die zusätzlich auch Stroh als Einsatzstoffe verarbeiten kann. Mit der zweiten Biogasanlage wurde die Einspeisemenge verdoppelt. 

Im Gespräch ging es auch um bürokratische Hürden und eine wachsende Zahl an Verordnungen. Herr Michael Fischer, Geschäftsführer der Ohra Energie sieht in aufbereiteten Biogas und Wasserstoff einen Baustein zur Dekarbonisierung und eine Ergänzung im regionalen Enegriemix. Thema war außerdem die Rolle von Biomethan als Alternative zu Dieselkraftstoff im Lkw-Verkehr. 

Bei seinem Besuch betonte der Minister, dass wenn Photovoltaik und Windkraftwetetrbedingt wenig liefern, sich mit Biogas kurzfristig gegensteuern lässt, bis hin zur Absicherung gegen großflächige Stromausfälle. Dabei lud er ein, einen "Thüringer Weg" beim Biogas zu gehen und bot an, die Position auf Bundesebene in die laufende EGG-Novelle einzubringen. 

Weitere Informationen zum Termin finden Sie beim Thüringer Erneuerbaren Energien Netzwerk (ThEEN) e.V.


Ihre Ohra Energie GmbH