Was ist der Unterschied zwischen normaler und Schnell-Ladesäule?
E-Autos kann man auf verschiedene Arten laden. Hier ein Überblick.
Elektroautos fahren lokal emissionsfrei fahren und sind im Alltag leise und effizient. Damit ein E-Auto „tanken“ kann, muss es an einer Ladesäule mit Strom versorgt werden. Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge unterscheidet sich dabei grundlegend von klassischen Tankstellen für Verbrenner: Statt Kraftstoff wird elektrische Energie in die Batterie des Fahrzeugs übertragen. Je nach Art der Ladesäule und der eingebauten Technik kann dieser Prozess unterschiedlich schnell ablaufen. Hier ein Vergleich von normaler Ladesäule vs. Schnellladesäule:
Normale Ladesäule (AC-Laden)
Diese Säulen liefern Wechselstrom (AC) – so wie Du ihn auch aus deiner Steckdose kennst.
Im Auto wird der Strom über das Onboard-Ladegerät in Gleichstrom (DC) umgewandelt, damit er in der Batterie gespeichert werden kann.
⚙️ Typ-2-Stecker – der Standard in Europa.
⏳ Ladezeit: Je nach Ladeleistung (meist 3,7 bis 22 kW) dauert es mehrere Stunden, bis die Batterie voll ist.
Ideal für: Zuhause, auf der Arbeit oder beim längeren Parken.
Perfekt, wenn Ihr Auto einfach über Nacht laden kann.
Schnellladesäule (DC-Laden)
Hier kommt der Gleichstrom (DC) direkt aus der Säule – das Auto muss also nichts mehr umwandeln. Dadurch fließt mehr Energie in kürzerer Zeit in den Akku.
⚙️ CCS-Stecker (Combined Charging System) ist heute der Standard.
⚡ Leistung: Je nach Säule zwischen 50 und über 300 kW.
⏱️ Ladezeit: In etwa 30–60 Minuten ist der Akku schon bis zu 80 % voll.
Ideal für: Unterwegs, auf langen Fahrten oder wenn’s mal schnell gehen soll.
Kurz gesagt:
AC = komfortabel laden
DC = kurz Pause, schnell weiter