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Fahren mit Bio-CNG

Erdgas kann nicht nur zum Kochen und Heizen, sondern auch als umweltschonender Bio-CNG-Kraftstoff (Compressed Natural Gas) verwendet werden. Bio-CNG-Fahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes, da sie im Vergleich zu Benzinern rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen. Weiterhin ist Bio-CNG als Kraftstoff günstig und kostet im Vergleich zu Benzin durchschnittlich nur die Hälfte.

Übersicht der Bio-CNG-Tankstellen der Ohra Energie GmbH

Gotha, Salzgitter Straße 35
ÖffnungszeitenMo-Fr: 6 bis 22 Uhr
Sa-So: 7 bis 22 Uhr
Feiertag: 7 bis 22 Uhr
Telefon03621 / 853964
Bezahlung Kreditkarten: American Express, Maestro, MasterCard, Visa
Tankkarten: Cool-Driver-Card, DKV, Logpay, mycard Flottenkarte, Novofleet, UTA                                                                           Mobile Bezahlverfahren: DKV, filibri, Logpay, rydpay
Erfahren Sie mehr unterTankstellen Geben Sie Gas mit CNG! (gibgas.de)
Arnstadt, Stadtilmer Straße 100, Ilmkreis-Center Arnstadt
ÖffnungszeitenMo-Fr: 6 bis 20 Uhr
Sa-So: 8 bis 20 Uhr
Telefon03628 / 600713
BezahlungKreditkarten: American Express, Diners Club, Maestro, Visa
Tankkarten: DKV, Novofleet, UTA
Erfahren Sie mehr unterTankstellen Geben Sie Gas mit Bio-CNG! (gibgas.de)
Hermsdorf, Rodaer Straße 72 - NEU seit 30.9.2022
ÖffnungszeitenTankautomat 24/7
Telefon03622 / 621-0
Bezahlung

EC-Karte

(Kreditkarte und DKV in Bearbeitung)

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Fragen und Antworten zum alternativen Kraftstoff Bio-CNG

Lohnt sich der Umstieg auf Bio-CNG?

Der geringe Steuersatz für Erdgas ist bis Ende 2026 festgeschrieben. Mit ca. 900 Tankstellen bundesweit ist das Netz dicht geknüpft. Zu den herkömmlichen Kraftstoffen besteht derzeit eine deutliche Preisdifferenz - und die wird die kommenden Jahre eher noch wachsen. Der Energiegehalt ist ausschlaggebend für einen Vergleich, denn dieser ist bei Erdgas deutlich höher als bei anderen Kraftstoffen. So liefert ein Kilogramm Erdgas so viel Energie wie 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin. Damit lassen sich Kraftstoffkosten um 30 bis 50 Prozent vermindern. Trotz erhöhter Anschaffungskosten bedeutet dies nicht nur für Vielfahrer eine unter dem Strich lohnende Ersparnis.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung. Ganz unterschiedliche Förderprogramme, von Bargeldzuschüssen bis hin zu – teilweise erheblichen – Gratis-Gasmengen bieten die örtlichen Gasversorgungsunternehmen. Sie sollten erste Ansprechpartner für Interessenten sein. Die Ohra Energie fördert die Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs. Fördermöglichkeiten können auch bei der Erdgas-Hotline 01802/234500 erfragt werden.

Kommt man mit Bio-CNG quer durch Deutschland?

Ja. Mittlerweile ist mit ca. 900 Tankstellen das Netz ausreichend dicht geknüpft. Unter der Internetadresse www.gas.info.de bzw. www.gibgas.de wird die Tankstellenliste laufend aktualisiert.

Kann man mit Bio-CNG-Fahrzeugen ins Ausland fahren?

Bei Fahrten ins Ausland sollte man die Tankmöglichkeiten vor Reiseantritt klären. Die geringsten Probleme sind in Norditalien, in der Schweiz und in Österreich zu erwarten. Auch in Frankreich kann Erdgas getankt werden. In Nordspanien läuft der Aufbau eines Erdgastankstellennetzes. Länderspezifische Hinweise finden sich unter www.gas.info.de oder www.gibgas.de.

Muss die Gasanlage zusätzlich geprüft werden?

Erdgasbetriebene Fahrzeuge sollten nach etwa 15.000 gefahrenen Kilometern zur Inspektion gebracht werden. Die Inspektionskosten sind in der Regel nicht höher als bei benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen. Bei neueren Modellen wird im Rahmen der Hauptuntersuchung eine zusätzliche Gas-Anlagen-Prüfung durchgeführt. Modelle mit älteren Gas-Stahltanks, welche noch gemäß Druckbehälterverordnung genehmigt wurden, müssen in der Regel alle fünf Jahre vom TÜV geprüft werden.

Wie sicher sind Bio-CNG-Fahrzeuge?

Erdgas ist weder giftig noch krebserregend. Daher geht von Erdgasautos keine erhöhte Gefahr aus, wenn der Gastank professionell verankert ist und die Prüfintervalle und -richtlinien eingehalten wurden. Obwohl unter 200 bar Druck stehend, ist der Tank die stabilste Komponente im Auto. Die Sicherheitsprüfung schreibt einen Berstdruck von 600 bar vor - das übersteigt auftretende Crash- und Hitzebelastungen bei weitem. Sicherheitsventile sorgen im Schadensfall zudem für gezieltes Abblasen oder bei Hitzeeinwirkung für Abbrennen.

Darf man mit Bio-CNG-Fahrzeugen in Parkhäuser und Tiefgaragen fahren?

Uneingeschränkt ja. Die Verbotsschilder für "druckgasbetriebene Fahrzeuge" beziehen sich ausschließlich auf Autogas (Propan/Butan, LPG). Dieses Gas ist schwerer als Luft und kann sich bei eventuellen Leckagen am Boden sammeln und ein zündfähiges Gemisch bilden. Erdgas dagegen ist leichter als Luft, steigt beim Entweichen - wie Benzindämpfe auch - nach oben, um sich schnell zu einem ungefährlichen Gemisch zu verdünnen. Da ohnehin eine höhere Zündenergie nötig ist als bei einem Benzin/Luftgemisch, ist das Gefährdungspotenzial eher geringer einzustufen.

Kann man das Erdgas an der heimischen Zapfsäule tanken?

Im Prinzip, ja. Allerdings reicht der Leitungsdruck von einigen Millibar nicht zum Befüllen der Bio-CNG-Tanks aus. Das Komprimieren mit Hilfe einer eigenen Füllstation ist zwar möglich, die Investition dafür mit 3.000 bis 6.000 Euro allerdings teuer. Zudem lassen sie sich zur Befüllung 6 bis 8 Stunden Zeit.

Welche Reichweiten lassen sich mit einem Bio-CNG-Fahrzeug erzielen?

Ein 80-Liter-Gastank fasst etwa die Energiemenge von 25 Liter Benzin – damit kommt man rund 250 Kilometer weit. Je nach Modell variiert die Reichweite und es kann bis zu 800 Kilometer gefahren werden.

Welcher Unterschied besteht zwischen CNG und Autogas?

Erdgas besteht überwiegend aus Methan und wird als Compressed Natural Gas (CNG) unter einem Druck von 200 bar im Gastank mitgeführt. Autogas dagegen, ein Gemisch aus Propan und Butan, das als Nebenprodukt bei der Erdölforderung anfällt, lässt sich schon bei einem Druck von etwa 10 bar verflüssigen - daher auch das Kürzel LPG (Liquified Petroleum Gas). Als Auto-Kraftstoff wird LPG etwa unter 20 bar Druck gespeichert. Die unterschiedlichen Stoffeigenschaften erfordern auch eine komplett unterschiedliche Betankungs- und Speichertechnik. Beide Systeme sind daher nicht kompatibel. Auch Erdgas lässt sich mit zusätzlichem Energieaufwand bei - 160 °C und einem Druck von 2 bar verflüssigen. Dies bedingt allerdings eine ganz andere Speichertechnik.

Wir helfen Ihnen gerne weiter

Volkmar Braune

Volkmar Braune

Technischer Leiter

Telefon: 03622 621-217

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